|
Einige Aussagen von Persönlichkeiten, welche von explore-it gebeten wurden das Angebot zu beurteilen:
Dr. Dr. hc. Mario Slongo, DRS 1-Wetterfrosch, Leiter Forschung und Entwicklung Sika AG, Düdingen:
Vielen Dank für die Unterlagen und den Experimentierkasten, die Sie mir
zum Thema „Explore-it; Technik be-greifen“ gegeben haben. Ich muss ohne
“wenn und aber” sagen, dass ich begeistert bin über diese neuen
Möglichkeiten, jungen Menschen die Naturwissenschaften näher zu bringen.Dieses Förderprogramm “explore-it” zum besseren Verständnis von
Natur-wissenschaften und Technik wird Jugendliche begeistern und ich
bin überzeugt, dass es so viele „aha-Erlebnisse“ geben wird, die sich
dann einprägen. Mit dem Gefühl und mit der Überzeugung, Abläufe in
Natur und Technik verstanden zu haben, wird dann auch der Forschergeist
nach “noch mehr” geweckt. Ich kann also aus meiner Sicht als Chemiker
in der Forschung und Entwicklung, aber auch als Meteorologe
(Nebenfachstudium) und heutiger “Wetterfrosch” von Schweizer Radio DRS
1 diese Unterstützung und Schulung von Lehrkräften nur bestens
empfehlen. . . .
Ich wünsche der Institution “explore-it” und der Stiftung Mercator
Schweiz viel Erfolg und gratuliere vor allem den Initianten zu dieser
“kostengünstigen Verbreitung” von Naturwissenschaft und Technik, die
ich nur bestens empfehlen kann.
Prof. Dr. Alois Niggli, Pädagogische Hochschule Freiburg
Leiter Dienststelle Forschung und Entwicklung :
Ich habe mir die Angebote angeschaut und einen ausgezeichneten Eindruck
erhalten. Diese Materialsammlungen können den Lehrpersonen die Arbeit
ungemein erleichtern. Es handelt sich um Impulse, die zum handelnden
Umgang mit den Inhalten anregen und in ihrer Einfachheit bestechend
sind.
Vielfach sind es ja solche konkreten Lerngegenstände, die den
Unterricht auf nachhaltigere Weise steuern als die abstrakten
Lehrpläne, die oft überschätzt werden. Die Materialien transformieren
Wissenschaft in Schulstoff, und zwar auf eine gut nachvollziehbare
Weise. Wesentlich scheint mir, dass die Lehrpersonen in der Anwendung
geschult werden. Die Inszenierung von wirksamen Lernprozessen ist auch
durch noch so gut brauchbare Materialien noch lange nicht
gewährleistet. Ich wünsche allen Beteiligten einen guten Erfolg bei
Ihrem Vorhaben.
Dr. Otto Piller, alt Dir. Des Eidg. Amt für Messwesen, alt Ständerat:
Ohne ausgezeichnete Naturwissenschaftler, Ingenieure und Techniker
hätte unser Land keine hochwertigen Exportgüter anzubieten. Diese
wiederum bilden die wesentliche Grundlage für unseren Wohlstand. Wollen
wir diesen behalten müssen wir international konkurrenzfähig bleiben
und dazu brauchen wir viele junge Menschen, die sich für die
Naturwissenschaft und die Technik interessieren. Unsere Jugend sollte
das Handy, den i-pod, die Games nicht einfach nur benutzen, sondern
sich auch immer wieder fragen, wie solche innovative Produkte
funktionieren und wie diese vielleicht sogar verbessert werden könnten.
Kurz: Die Jugend sollte für die Naturwissenschaft und die Technik
begeistert werden.
Das Förderprogramm „explore-it“ ist ein ausgezeichnetes Mittel dazu.
Gerne hoffe ich, dass es rasch eine grosse Verbreitung findet.
Persönlich werde ich mich dafür engagieren.
Prof. Dr. Reinhard Neier, Dir. Chemisches Institut der Universität Neuenburg:
Herzlichen Dank für die Unterlagen und die Diskussion zusammen mit
Herrn Providoli zum Thema « explore-it ». Wie Sie wissen habe ich mich
seit einiger Zeit für die Nachwuchsförderung in den Naturwissenschaften
in der Schweiz eingesetzt. Als Vizepräsident der SCG (Schweizerischen
Chemischen Gesellschaft) und als Vorstandsmitglied der SGCI (SGCI
Chemie Pharma Schweiz) war ich aktiv an Aktionen wie Patenschaften für
Maturaarbeiten, „La main à la pâte“, „SimplyScience“, „Passport
Vacances“ und an der Organisation von „Portes Ouvertes“ beteiligt. Die
Anliegen von „explore-it stehen mir also sehr nahe und ich habe eine
gewisse Erfahrung in Bezug auf Aktivitäten für unsere Jugend.
Die Aktionen von « explore-it » verbreitern und vertiefen auf
spielerische Art das (Be-)greifen von naturwissenschaftlichen
Zusammenhängen. Die gut und intelligent ausgearbeiteten Experimente
erleichtern die Arbeit der Lehrer und führen die Schüler spielerisch in
das naturwissenschaftlich technische Denken ein. Nur so kann es
gelingen, die Talente unserer Jugend zu fördern.
Der Ansatz von « explore-it » ist aber deutlich breiter. Es geht nicht
nur darum Nachwuchsförderung für die Naturwissenschaften zu betreiben,
sondern « explore-it » fördert generell das Verständnis
naturwisschenschaftlicher Zusammenhänge. Dies ist für eine
basisdemokratische aufgebaute Gesellschaft wie die Schweiz von
zentraler Bedeutung.
Wie Sie aus der obigen Stellungnahmen entnehmen können, bin ich vom
Einsatz von « explore-it » begeistert. Ich hoffe, dass es Ihnen
gelingen wird, Ihre Aktivitäten auszuweiten und genügend Sponsoren zu
finden, um so mehr, viel mehr im Interesse der Ausbildung unserer
Jugend zu tun. Für die Schweiz, die nur auf ihre „matière grise“ zählen
kann, sind Aktionen wie « explore-it » der einzige Weg in die Zukunft,
vor allem in Anbetracht der schwierigen ökonomischen Rahmenbedingungen.
Ich unterstütze die Aktionen von « explore-it » voll und hoffe, dass es
Ihnen und Ihren Mitstreitern gelingen wird neben der Stiftung Mercator
Schweiz weitere Sponsoren für Ihre Arbeit zu finden.
Mit den besten Wünschen für die Zukunft von « explore-it » und freundlichen Grüssen.
Prof. Dr. Jürg Christener, Präsident von NaTech-Education, Direktor der Hochschule für Technik der FHNW:
Der Verein NaTech-Education setzt sich für die Förderung der
Naturwissenschaften und des Technikverständnisses auf der Primar- und
Sekundarstufe I ein. Eine wichtige Aufgabe dabei ist die Entwicklung
geeigneter Lehrmittel.
Die Lernumgebungen von explore-it ermöglichen es jedem einzelnen
Lernenden, wichtige grundlegende Erfahrungen in Naturwissenschaften und
Technik direkt "hands- and minds-on" zu machen. Mit dem Ansatz, dass
die Schülerinnen und Schüler die entstandenen Objekte behalten können,
setzt explore-it neue Massstäbe in der Lehr- und Lernmittellandschaft.
Wir von NaTech-Education wünschen uns, dass das Lernangebot von
explore-it den Weg in möglichst viele Schulzimmer findet. Let's
explore-it!
Dr. Anton Strittmatter, Pädagogische Arbeitsstelle Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH:
Der Lehrberuf ist eine spannende und herausfordernde Aufgabe. Im
Schulalltag stehen viele verschiedene Aufgaben auf dem Programm.
Technik und Naturwissenschaften zu fördern, ist eine davon. Aus
pädagogischer Sicht ist es dabei unbedingt wichtig, dass Lernende
eigene Erfahrungen mit Naturwissenschaften und Technik machen können.
Neben der aufwendigen Vorbereitungsarbeit welche das bedeutet, ist es
schwierig geeignetes Werk- und Experimentiermaterial zu beschaffen.
explore-it hilft hier den Lehrpersonen in gescheiter und praktischer
Weise, indem das erforderliche Material per Post verschickt und die
Anleitungen und Aufgabenstellungen übers Internet angeboten werden. Für
den LCH zielt explore-it mit diesem Ansatz genau in die gute Richtung -
weiter so!
Klaus Kalbermatter, Standortleiter Lonza Visp:
"Lonza zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Produkten und
Dienstleistungen für die Pharma-, Gesundheits- und
Life-Sciences-Industrien und ist in der Lage, ihre Kunden vom
Forschungsstadium bis hin zur Endproduktion mit ihren Lösungen zu
begleiten. Der Lonza-Standort in Visp ist der grösste
Produktionsstandort des Unternehmens, in dem rund 3000 Mitarbeitende,
einschliesslich 160 Lehrlingen, beschäftigt sind. Damit ist Lonza
Arbeitgeberin jedes zwölften Erwerbstätigen im Oberwallis und eine
wichtige Ausbildungsstätte in der Region. Gerade gut ausgebildete
Mitarbeitende sind für den Standort Visp bedeutend, um wettbewerbsfähig
zu sein und zu bleiben. Wir sind davon überzeugt, dass Kinder
grundsätzlich an Naturwissenschaften und Technik interessiert sind, die
Begeisterung dafür jedoch auf kindgerechte Art geweckt werden muss.
Dazu muss auch geeignetes Material zur Verfügung stehen, damit Kinder
eigene Erfahrungen machen und Ideen entwickeln können. Um auch in
Zukunft auf genügend qualifizierte Arbeitskräfte in der Region zählen
zu können, unterstützen wir daher die Initiative explore-it und
ermöglichen damit Schülerinnen und Schülern im Oberwallis den Zugang zu
naturwissenschaftlichen und technischen Lebenswelten in Form von
explore-it-Lernsets."
Prof. Lino Guzzella, ETHZ (mit seinem Team Weltmeister in der Entwicklung von energiesparenden Strassenfahrzeugen) :
"Wenn es darum geht den Herausforderungen unserer Zukunft zu
begegnen, sind vor allem auch Technikerinnen und Techniker gefragt. An
der ETH brauchen wir die besten Köpfe. Wenn die Förderung in
Naturwissenschaften und Technik erst in der Sek-2 beginnt, ist das zu
spät. Das muss viel früher, vor allen Dingen sinnlich und mit
praktischen Experimenten geschehen. Bei explore-it ermöglichen
einfachste Materialien und spannende Aufgabenstellungen
Erfolgserlebnisse - die beste Voraussetzung für einen späteren
erfolgreichen Einstieg in ein Studium."
hilft Lehrpersonen, um den Kindern Primärerfahrungen zu ermöglichen.
verwendet kostengünstiges Alltagsmaterial.
nutzt zur Vermittlung der Lerninhalte konsequent neue Informationstechniken.
sichert Nachhaltigkeit und Anschlussfähigkeit durch vertiefte Auseinandersetzung.
erreicht viele Lernende, indem Generalisten als Multiplikatoren angesprochen werden.
Die Stiftung Mercator Schweiz fördert zukunftsweisende Vorhaben für bessere Bildungsmöglichkeiten. Dazu gehört ohne Zweifel „explore-it“. Das Projekt hat einen umfassenden pädagogischen Ansatz und fördert neben Technikverständnis und Innovationsfähigkeit auch die Entwicklung eines neuen Lehrmittelkonzepts. Die Stiftung Mercator Schweiz unterstützt „explore-it“, weil sie jungen Menschen beste Bildungschancen eröffnen und sie als Träger der Gesellschaft von morgen stärken will.
- wurde bis 1.11.'08 initialfinanziert durch die Gebert Rüf Stiftung
- geht zurück auf eine Initiative der Pädagogischen Hochschulen Wallis PHVS und Aargau FHNW
- wird von NaTech-Education ideel unterstützt
Die Kerngruppe besteht aus
 |
 |
|
Daniel Vögelin
Primarlehrer, Werklehrer und Dozent für Technisches Gestalten, PH FHNW
|
Prof. Dr. Christian Weber
Ehemaliger Vorsteher LLB Zofingen, Biologe, Lehrmittelautor und Dozent für Natur- Mensch- Gesellschaft, PH FHNW
|
 |
|
|
René Providoli
Primarlehrer, Werklehrer Erziehungswissenschafter i.A. und Dozent für Technisches Gestalten, PHVS
|
Dr. Bernhard Zurbriggen
Ehemaliger Leiter didaktisches Zentrum PHFR, Seminarlehrer und Lehrmittelautor
|
Im erweiterten Team arbeiten:
Marlies Meier, Nadja Huber, Urs Heck, Rolf Hergert, Pino Mazzone, Beni Sidler, Matti Straub und Stefan Wyer.
Verein explore-it
Die Leistungsvereinbarungen mit den Trägern von explore-it sehen vor, dass explore-it vom Projektstatus weg zum Anbieter von Lehr- und Lernmaterial wird. Als Forschungs- und Entwicklungsprojekt an Pädagogischen Hochschulen war es nicht möglich Materialien und Dienstleistungen zum Kauf anzubieten. Aus diesem Grund wurde in Absprache mit den Partnern der Verein explore-it gegründet. Zweck des Vereins ist die Förderung von Technikverständnis und Naturwissenschaften bei Kindern und Jugendlichen. Der Verein hat ausschliesslich Non-Profit-Charakter.
Technikverständnis lässt sich fördern ...
Zum Beispiel Elektromotor:
Wir nutzen sie täglich. Elektromotoren drehen den Bürstenkopf der elektrischen Zahnbürste, bringen uns im Zug zur Arbeit oder drehen die CD im Autoradio und laden die Batterie. Der tägliche Umgang mit technischen Geräten führt aber nicht automatisch zu ihrem Verständnis. „explore-it“ (englisch: erforsche-es) geht davon aus, dass ein gut angeleiteter, entdeckend– forschender und gestaltender Umgang mit ausgewählten Materialien und Information, zu einem besseren technischen Verständnis führt. Wenn auf diese Art grundlegende Erfahrungen z.B. mit Phänomenen rund um Magnetismus und Elektrizität gemacht werden, wird Verständnis für die Anwendung in der Technik, geweckt. Technikgeschichte, ethische Aspekte und Zukunftsvisionen ergänzen das Feld von Möglichkeiten für den Unterricht. In den Deutschweizer Lehrplänen für Realienunterricht und im Fach „Technisches Gestalten“ wird die Auseinandersetzung mit Technik verlangt.
 |
 |
|
Das „Geheimnis des Elektromotors“ kann mit einfachsten Materialien ergründet werden.
|
... und fordert.
Viele Lehrpersonen sind sich bewusst, dass Kinder dem Thema Technik viel Interesse entgegenbringen. Es ist aber schwierig, geeignete Unterrichtsmaterialien zu finden. Zur eigenen Aufarbeitung der Inhalte fehlen zudem oft Zeit und das erforderliche Fachwissen.
Das Angebot:
Seit dem 1.1.2007 sind Sequenzen zum Thema "Vom Dauermagnet zum Elektromotor" verfügbar. Das Angebot wird laufend erweitert werden. Bis Ende Sommer '09 werden die Lernanlässe "solarpower bewegt" und "Energie macht mobil" veröffentlicht. Die Materialien für die "erforsche...-Sequenzen" können über den integrierten Shop bestellt werden.
Referenzen:
Bis zum 1.3.2009 haben 3500 Kinder und Jugendliche mit Materialen von explore-it gelernt. Insgesamt konnten die Lernenden während 110'000 Stunden Technik be-greifen. Auch als Dienstleister hat explore-it einiges bewegt. So haben Mitarbeiter massgeblich bei der Entwicklung der Technikwochen für Pädagogische Hochschulen (siehe Video). In der Grundaus- und Weiterbildung haben insgesamt mehr als 600 Lehrpersonen von den Angeboten profitiert. Für die Vereinigung "Ingenieure für die Schweiz von Morgen" haben wir ein Konzept für Techniktage an Primarschulen entwickelt (siehe Services ). Ein weiteres Projekt, das von explore-it-Leuten pädagogisch betreut wurde, ist das Projekt Helios. Im Unterwallis wird Schulklassen der Orientierungsschule ein Wohnwagen mit Experimenten zum Thema Solarenergie zur Verfügung gestellt.
Flyer zum Download
Technik wird be-greifbar
Fragen? - Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!
|